"Eine gut erzählte Geschichte macht aus den Ohren Augen." (Sprichwort)

Meine Bücher in 2017:

Lara versteht die Welt nicht mehr: Nach mehr als 20 Jahren verlässt ihr Mann sie - für eine Jüngere! Kurzentschlossen packt sie ihre Sachen und flüchtet zu ihrer besten Freundin Wiebke nach Usedom. Doch was soll sie nun mit ihrem Leben anfangen? In ihren alten Job in der Firma ihrer Noch-Schwiegereltern kann sie nicht zurück.

Bald bietet sich ihr jedoch eine einzigartige Chance: Sie soll für zehn Wochen die Hundetagesstätte Usedom als Urlaubsvertretung übernehmen - und das, obwohl sie gar keine Ahnung von den Vierbeinern hat. Weil sie es einfach "schaffen will" ist Lara zunächst blind für die großen und kleinen Katastrophen, die in Form von fünfundzwanzig Hunden täglich auf sie warten. Chaos vorprogrammiert!

Das merkt auch Niklas, der ihr unter die Arme greifen soll und dabei ein echter Korinthenkacker ist, aber leider auch so verdammt gut aussieht...

 

"Hund aufs Herz" erscheint am 1. September bei beHeartbeat - als eBook und als Taschenbuch.

 

Ein spitzen Buch für alle, die Liebesgeschichten mit frischer Meeresbrise und Hundetapsen lieben!

 

Unten findet Ihr hier exklusiv eine kleine LESEPROBE:

 

 

 

(…) Ich ließ das Rad an einem Geländer zurück und versuchte, das Gewirr von Booten zu überblicken. Doch schon nach wenigen Sekunden war mir klar, dass ich die Freedom auf diese Weise nicht ausmachen würde. Also lief ich los und spähte die Stege hinunter, an denen unzählige Boote vertäut lagen.

Weil ich mich derart auf die Namen der Segler konzentrierte, musste ich wohl einen winzigen Augenblick nicht auf meinen Weg geachtet haben, denn plötzlich stolperte ich über etwas Weiches. Das Weiche und ich gaben beide einen erschrockenen Quietscher von uns.

Ich sah hinunter. Da war doch tatsächlich der kleine, hinterhältige Köter von neulich Morgen und sah mich vorwurfsvoll an. Hinter ihm stand sein Jogger-Herrchen mit ungefähr dem gleichen Gesichtsausdruck. Allerdings trug er heute keine Joggingklamotten, sondern sportlich sitzende Jeans und eine Windjacke über einem T-Shirt.

Doch leider hatte ich keine Zeit für Wiedersehensfreude. „Wissen Sie …“, keuchte ich, „wo … die Freedom …?“ Ich musste die Hände auf die Knie stützen, um ein wenig Luft zu holen.

„Zufällig. Ja“, antwortete er ein wenig blasiert und deutete mit der gebräunten Hand quer über das Hafenbecken. Genau zur Ausfahrt.

Dort glitt soeben ein majestätisch wirkendes weißes Segelschiff mit in der Sonne glänzenden Holzaufbauten aus dem Hafenbecken hinaus. Fassungslos starrte ich hinüber. Doch dann erkannte ich am Bug des Schiffes den vage vertrauten, hellen Pferdeschwanz. Tatsächlich! Dort stand Britt! Und sie sah zu mir herüber.

„Briiiitt!“, schrie ich aus Leibeskräften. Ein älterer Mann in Leinenhosen, der gerade auf seinem Boot herumwerkelte, ließ vor Schreck das Tau aus seiner Hand fallen.

„Britt, komm zurüüüück!“, brüllte ich so laut ich konnte. Mein Kopf drohte zu zerspringen, doch darauf konnte ich keine Rücksicht nehmen. „Das war eine totaaal bekloppte Idee! Ich schaff das nicht! Ich hab doch keine Aaaaahnung von Huuuunden! Du musst zurückkommen! Hööörst du?“ Zwischen meinen Ohren dröhnte es wie in einer Kirchenglocke.

Britt, immer noch in meine Richtung blickend, hob den Arm. Für eine irrwitzige Sekunde glaubte ich – oder hoffte ich es? – sie würde einfach über die Reling springen und durchs Hafenbecken herübergeschwommen kommen. Doch dann schwenkte sie den Arm nur in einer großen Geste hin und her. Ein fröhliches, lebens- und abenteuerlustiges Winken. Ich konnte bis hierher ihr strahlend weißes Lachen im braungebrannten Gesicht erkennen.

Dann bog der Segler um die Ecke der Hafenmauer, und ich konnte nur noch die Masten sehen.

„Britt!“, krächzte ich noch einmal heiser und sackte dann in mich zusammen.

Gut, dass direkt hinter mir einer von diesen Pollern stand, die in Abständen von wenigen Metern Kaimauer und Hafenbecken vor Autos mit defekten Bremsanlagen schützten. Kraftlos sank ich darauf und wischte mir den Schweiß aus dem Gesicht.

Und nun? Was sollte ich nun machen?

Langsam beruhigte sich mein Atem, und ich nahm wieder wahr, was um mich herum geschah.

Beispielsweise konnte ich aus dem Augenwinkel sehen, dass der fremde Ehemals-Jogger mit Hund immer noch ein Stückchen entfernt neben mir stand und mich ansah. Ich wandte den Kopf und erwiderte seinen ernsten, prüfenden Blick.

„Moin“, sagte ich und versuchte ein Lächeln, das wahrscheinlich ziemlich schief geriet. „Und nein, ich bin keine durchgedrehte Irre. Obwohl ich es Ihnen nicht verübeln würde, wenn Sie das denken, nach den beiden Begegnungen mit mir. Es war nur so, dass ich diese Frau … Britt … also, ich wollte sie sehr, sehr dringend noch erreichen. Aber jetzt …“ Ich brach ab. Was tat ich hier? Rechtfertigte mich vor einem komplett Fremden.

Doch der nickte, immer noch ernst dreinblickend. „… jetzt ist es zu spät“, vollendete er meinen Satz.

„Sie sagen es!“, stimmte ich ihm zu. Irgendetwas an ihm weckte so etwas wie Trotz in mir. Vielleicht war es sein prüfender Blick. Oder der skeptische Zug um seinen Mund. „Was aber nicht heißt, dass Sie alles wissen“, setzte ich deswegen hinzu.

Er hob die Brauen. Seine Augen waren von einer ungewöhnlichen Farbe. Irgendetwas zwischen dem Grau des Meeres an einem stürmischen Tag und dem Grün von frisch sprießendem Strandhafer. Und sie erinnerten mich an etwas. An jemanden.

Ich kam nur so schnell nicht drauf, an wen …

„Diesen Anspruch erhebe ich auch gar nicht“, erwiderte er zurückhaltend. „Allerdings sind die wenigen Dinge, die ich weiß, häufig die, auf die es ankommt.“

Oh, ein Klugscheißer. Na super. Ich war über den Hund eines Klugscheißers gestolpert. Und hatte ihn dann auch noch angequatscht. Und alles nur, weil ich von meinem ungewohnt sportlichen Einsatz so viel Adrenalin im Blut hatte.

Ich wollte mich aufrichten und gehen. Doch sein selbstgefälliges Auftreten reizte mich zum Widerspruch. „Dinge, die da wären?“, versuchte ich ihn zu provozieren.

Wieder dieser Blick aus diesen Augen. Irgendwo aus dem Tiefen meines Unterbewusstseins dämmerte eine Ahnung herauf.

Doch alles Denken wurde plötzlich blockiert, als er nämlich antwortete: „Sie sind Lara Munter, kommen aus dem Ruhrgebiet und wohnen derzeit bei einer guten Freundin auf Usedom. Für die nächsten zehn Wochen werden Sie die Vertretung in der Hundetagesstätte in Trassenheide übernehmen.“

Mir blieb der Mund offen stehen.

Diesmal zuckte es um seinen Mund, als müsste er ein Lächeln unterdrücken. Aber er hatte sich gut im Griff.

„Sie …“, stammelte ich. „Sie sind …?“

„Niklas Hansen, Britts großer Bruder“, stellte er sich vor und reichte mir tatsächlich die Hand.

Was das Schütteln von Händen anging, war ich gerade ein wenig empfindlich. Schließlich hatte mir ein einfaches Händereichen am Abend zuvor nun mächtig was eingebrockt.Doch ich konnte ja schlecht ablehnen. Wir sahen uns einen Moment lang an und ließen dann beide rasch wieder los. Und dann breitete sich zwischen uns das peinlichste Schweigen aus, das ich in meinem ganzen bisherigen Leben erlebt hatte.

Mir wurde plötzlich so einiges klar. Seine Augen, natürlich, die hatten mich an seine Schwester Britt erinnert. Und eigentlich war es kein Wunder, dass sie so skeptisch dreinsahen. Bei unserer ersten Begegnung hatte ihn vor seinem eigenen Hund gewarnt, den ich als ‚gefährlich‘ abgestempelt hatte. Und nach meinem schädelspaltenden, heiseren Brüllen quer übers Hafenbecken war ihm nun ganz sicher klar, dass ich die Letzte war, die Britt für ihren liebevoll aufgebauten Betrieb als Vertretung einstellen sollte.

Nachdem mir diese bittere Erkenntnis gekommen war, fiel mir aber auch auf, dass mir das doch im Grunde nur recht sein konnte. Ich versuchte also zu ignorieren, dass meine vom gestrigen Abend übrig gebliebene Wimperntusche wahrscheinlich rund um meine Augen verschmiert war, meine ungekämmten Haare windzerzaust um meinen Kopf wehten und mir das verschwitzte T-Shirt am Körper klebte. Ich richtete mich ein wenig auf.

„Wissen Sie, ich bin wirklich erleichtert, dass wir uns hier getroffen haben“, setzte ich an. „Denn auf diese Weise können wir die Situation doch bestimmt ganz leicht klären. Es ist nämlich so, dass ich nicht mal Britts Handynummer habe. Wir kennen uns ja eigentlich gar nicht. Sind uns gestern zufällig in einer Bar begegnet. Ach, das hat sie Ihnen bestimmt erzählt. Na, was soll ich sagen? Ich vertrage nicht besonders viel. Und nun gucken Sie mal, was dabei rausgekommen ist. Diese Regelung, also, die geht doch nicht. Das sehen Sie doch bestimmt auch so? Und dann wäre es doch das Einfachste, wenn Sie mal kurz Ihr Handy zücken und Ihrer Schwester Bescheid sagen könnten, dass sie bei der nächsten Gelegenheit umdrehen muss?!“

Ich lächelte diesen Niklas Hansen auf eine Art und Weise an, von der ich hoffte, dass sie überzeugend wirkte. Doch irgendetwas an der Art, wie er meinen Blick erwiderte, sagte mir, dass es nicht ganz funktioniert hatte.

Er räusperte sich kurz. Dann entgegnete er: „Sie haben Ihre Abmachung per Handschlag besiegelt.“

„Au Scheiße!“, rief ich und klatschte mit der Hand gegen den Poller. „Das gibt’s doch nicht! Wieso seid ihr Insulaner eigentlich so verbohrt und stur? Wir haben uns die Hand gegeben. Einfach so …“ Ich wollte ihm noch mal die Hand reichen. Er wollte sie auch nehmen. Doch dann wurde uns wohl beiden bewusst, was wir da taten, und zogen die Hände erneut zurück. „Ich hatte keine Ahnung, dass ihr das hier so eng seht. Aber Wiebke hat mich schon gewarnt. Und jetzt kommen Sie mir auch noch damit!“

Niklas Hansen wirkte ein wenig irritiert. Vielleicht weil ich in meinem kleinen emotionalen Ausbruch in die Ruhrgebietsunart verfallen war, im Plural mein Gegenüber zu duzen. Doch dann blinzelte er und schüttelte sacht den Kopf. Sein Hund, der immer noch neben ihm stand, sah zwischen uns hin und her wie bei einem mäßig interessanten Tennismatch.

„Obwohl Sie Britt noch nicht mal einen Tag lang kennen, wissen Sie schon, dass dieser Turn mit der Freedom ihr Lebenstraum ist, oder?“, fragte Niklas mich ganz ruhig.

„Ja, ähm … ja“, stimmte ich zu.

„Sie war am Boden zerstört, als sich niemand gefunden hat, der die Huta solange führen wollte. Und als sie mich gestern angerufen hat, war sie plötzlich wie ausgewechselt. Ein Sechser im Lotto hätte sie bestimmt nicht glücklicher machen können.“ Er machte eine kurze Pause. Wie um sicherzustellen, dass ich ihm auch folgen konnte. Ich nickte und hätte mich sofort dafür ohrfeigen können.

Doch ihn schien es zufriedenzustellen, denn er fuhr fort: „Meine Schwester hat in den letzten Jahren hart gearbeitet für den Erfolg, den sie mit ihrer Huta hat. Sie hat eine Belohnung dringend nötig. Und deswegen werde ich auf keinen Fall ihre Nummer wählen und ihr sagen, dass sie zurückkommen soll. Verstehen Sie?“

Ja. Er war ein Klugscheißer. Und ja, er sprach mit mir wie mit einer Siebenjährigen. Aber, verdammt, tief in mir drin wusste ich, dass er recht hatte.

Dann setzte er noch hinzu: „Und Sie haben Ihre Abmachung per Handschlag besiegelt.“

Ich konnte es wirklich nicht fassen, dass er es noch mal erwähnte, und öffnete schon den Mund. Doch dann schloss ich ihn wieder. Was hätte es schon für einen Sinn gehabt, ihn auf die Bräuche und Gepflogenheiten in meiner Heimat, dem Ruhrgebiet, hinzuweisen? Wahrscheinlich hätte er mich, ebenso wie Wiebke, nur darauf aufmerksam gemacht, dass ich hier aber auf der Insel Usedom war. Und so, wie sich die Lage gerade entwickelte, sah es ganz danach aus, als würde ich hier auch noch eine ganze Weile bleiben. (…)

 

Mads und Linna verbringen nach ihrer Hochzeit die Flitterwochen in den verschneiten Bergen eines Ski-Ortes.

Super-Ermittler Kater Kasimir und sein ewig hungriger Assistent Mops Kalle sind natürlich mit von der Partie. Sie dürfen die Tage mit ebenfalls urlaubenden Artgenossen in der Tierbetreuung des Hotels verbringen. Doch als Schuschu, der Chihuahua einer bekannten Schlagersängerin, verschwindet und eine Lösegeldforderung eintrifft, weiß unser erfahrenes Ermittlerteam: Es ist Zeit, die Krallen zu wetzen und Kusselköppe zu trainieren – denn hier wartet ihr nächster spannender Fall!

 

DRITTER BAND der Kater-Mops-Reihe. DAUERGRINSEN INKLUSIVE!

 

Ich liebe meine beiden Helden!!!

 

Der erste Band meiner neuen Reihe bei Bastei Lübbe unter meinem Pseudonym PIPPA WATSON !

 

Die Pippa Watson-Bücher spielen alle in Südengland oder auf den Kanalinseln, behandeln ungewöhnliche Liebesgeschichten und Tiere sind in ihnen auch immer vertreten.

 

Zu "Mit euch an meiner Seite" fand die kuschelig gemütliche PREMIERENLESUNG am

3. Februar in meiner Hausbuchhandlung DER BUCHLADEN in Sprockhövel statt. Ein kleines Video daraus findet Ihr auf meiner Facebook-Seite.

 

Zum Inhalt:

Die gefragte Hundetrainerin June kann kaum glauben, wer sie da engagieren will: Niemand Geringeres als der international gefeierte Popstar Tobey Lambert. Er bittet June um Hilfe bei einer verletzten Hündin, die er bei sich aufgenommen hat. Mit gemischten Gefühlen macht June sich aus dem beschaulichen Glastonbury auf den Weg ins trubelige London. Dort entpuppt sich Tobey beim Training mit Millie als äußerst talentiert. Doch mit jedem Tag, den June mit den beiden verbringt, wird deutlicher, dass nicht nur Millie schlimme Erlebnisse hinter sich lassen muss. Auch der sensible Musiker trägt offenbar ein schmerzhaftes Geheimnis in sich ...

Meine Bücher in 2016:

Wieder sind der weltgewandte Ermittler Kater Kasimir und sein übergewichtiger Assistent Kalle gemeinsam unterwegs. Eine Reihe von Einbrüchen in ihrer Siedlung muss geklärt werden. Das Detektiv-Duo kommt den Dieben rasch auf die Spur - doch wie sollen sie das Ihren Zweibeinern erklären?

 

ZWEITER BAND der Serie über dieses unschlagbare Duo. Lachen garantiert!

Erschienen im Oktober 2016

 

Tolle Rezensionen von begeisterten Leserinnen auf www.lovelybooks.de oder amazon

 

 

 

 

Und dies hier war  der erste Band zu meinen beiden Helden, erschienen im Frühjahr 2016:

Kalle zieht mit seinem Zweibeiner Mads bei der hübschen Linna und ihrem coolen Mitbewohner Kater Kasimir ein. Davon ist Kasimir gar nicht angetan. Aber seine Versuche, den "schwarzen Klops" wieder loszuwerden geraten in den Hintergrund als der selbsternannte Ermittler auf vier (Samt)Pfoten herausfindet, dass auf dem Grundstück des neue Nachbarn etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Kalle muss sich nun als Assistent bewährend. Und während der gemeinsamen Ermittlung rücken die beiden ungleichen Detektive so nah zueinander wie es eigentlich nur unter echten Freunden der Fall sein kann ...

 

ERSTER BAND der Kater-Mops-Serie bei Bastei Entertainment - zum Dauergrinsen, herzhaft Lachen und Mitfiebern.

Erschienen im Januar 2016

 

Leon ist empört: Sein heiß geliebtes Fan-Tuch wurde vom Balkon gestohlen. Zusammen mit den Nachbarsmädchen Aysha stellt er den Dieb: das Eichhörnchen von nebenan. Bald wird die Eichhörnchenbeobachtung zum neuen Hobby der beiden. Bis eines Tages etwas Furchtbares passiert.

 

Dieses kleine Buch vermittelt jungen Lesern in der Grundschule nicht nur Wissen über Leben und Gefahren für Eichhörnchen in der Stadt, sondern ermutigt Kinder auch dazu, Verantwortung für Wildtiere zu übernehmen, ohne sie mit Haustieren zu verwechseln.

 

Erschienen im Hase & Igel Verlag September 2016

 

Meine Bücher aus 2015:

Emilie hofft, dass sie ihre Tochter Clara wieder zu einem glücklichen Menschen machen kann, wenn sie dem Pferd Fellow hilft. Denn die Dreizehnjährige und das Tier sind seit einem schweren Schicksalsschlag Seelengefährten. Fellow ist traumatisiert, er hat das Vertrauen in die Menschen verloren und braucht Hilfe. Genau wie Clara. Daher macht sich eines Tages eine kleine Reisegruppe zu Fuß auf den Weg zu einem bekannten Pferdetrainer, der angeblich Pferdeseelen heilen kann. Und womöglich auch gebrochene Herzen ...

Charlotte (70) will einen ruhigen Lebensabend verbringen. Doch da muss sie plötzlich ihrer 17-jährigen Großnichte Lotta Unterkunft bieten. Der quirlige Teenager erweist sich als Nervenprobe. Um in der angesagten Mädchenclique mithalten zu können, bandelt Lotta mit dem Englisch-Referendar an. Charlotte erhält Besuch von der Lehrerin – und staunt, dass es sich bei ›der ollen Schubert‹ um jene Irene handelt, die ihr einst Kopf und Herz verdreht hat. Verrückterweise hat Irene an Charme nichts eingebüßt.
Lotta ihrerseits macht Bekanntschaft mit Nachbarstochter Jill, die wesentlich cooler ist als alle Mädels der Schulclique zusammen. Jill behauptet ganz selbstverständlich von sich, sie sei lesbisch. Und nicht nur das. Offenbar beherrscht sie auch irgend so einen 'Lesbentrick'. Wann immer sie Lotta nur kurz berührt, fühlt sich das an wie ein kleiner Stromschlag. Diese neuen Gefühle öffnen Lotta die Augen: Zum ersten Mal kapiert sie, was es mit ihrer seltsamen Ahnung auf sich hat, dass Großtante Charlotte irgendwie anders ist.


Meine Bücher von 1998 - 2014:

Viele dieser schönen, spannenden und berührenden Bücher sind leider inzwischen vergriffen und nur noch als gebrauchte Exemplare zu bekommen. Mein Verlag Bastei Entertainment, bei dem die "Kalle & Kasimir"-Bände erscheinen, plant jedoch, viele von ihnen demnächst als eBook neu aufzulegen. Dann könnt Ihr sie doch wieder lesen!

Über diese Entwicklung halte ich Euch hier natürlich auch dem Laufenden.